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..e, além dela, não havia nenhum outro ser humano, e ela perdeu o rumo… era como se tudo tivesse adquirido movimento, ondas de rama de salgueiro, as vagas tomavam seu próprio curso… uma angústia que nunca sentira a possuíra e se punha soturna em seu coração…

BACHMANN, Ingeborg. Malina; tradução Ruth Röhl.  – São Paulo: Siciliano, 1993.

2012 e um ano inteiro de Malina e uma dissertação. 2012 vai ser um ano de dores.

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Grundlos

 

Die Welt als Vorstellung

Ähnlich wie George Berkeley vertritt Schopenhauer die Auffassung, dass sich die Frage nach einer von ihrer Wahrnehmung unabhängig gegebenen Außenwelt nicht stellt. Er argumentiert bezüglich der Existenz einer Außenwelt sowohl gegen den Dogmatismus, der seiner Darstellung nach in Realismus und Idealismus zerfällt, als auch gegen skeptizistische Argumente, da sich die Welt dem Subjekt gegenüber ohnehin nur als Vorstellung zeige – die jedoch nicht als Imagination zu verstehen sei – und unseren einzigen Zugang zur objektiven Welt darstelle.

Gegen den philosophischen Skeptizismus bringt er vor, jener bedürfe eher einer „Therapie“ oder „Kur“ als einer ernsthaften Diskussion. Nach seiner Konzeption ist uns als Subjekt die objektive Welt immer nur im Modus der Vorstellung gegeben, d.h. dass Objekte nur als eine Seite der vorstellenden Relation von Subjekt und Objekt ihre Existenz besitzen. Trotzdem kommt bei Schopenhauer der Welt eine Wirklichkeit zu, die über die der Vorstellung hinausgeht und sich nicht dem menschlichen Zugang entzieht. Die Welt erschöpft sich nicht in ihrer Vorstellung. Insofern kann nicht behauptet werden, dass die Welt nach Schopenhauer lediglich als Erscheinung existiert oder nicht mehr als eine Imagination des menschlichen Bewusstseins ist. Wesentlich in der Terminologie Schopenhauers ist vielmehr die Unterscheidung zwischen der in Subjekt und Objekt zerfallenden Vorstellung und bloßer Imagination oder Fantasie die damit nicht in Verbindung stehen.

Schopenhauer widersprach der Überzeugung Kants, dass das Ding an sich jenseits aller Erfahrung liegt und deshalb nicht erkannt werden kann. Kants Ding an sich war für ihn zwar auch unerkennbar (wir sehen immer nur das, was wir mit unseren Sinnen wahrnehmen), jedoch nicht unerfahrbar. Durch eine Selbstbeobachtung unserer Person können wir uns dessen gewiss werden, was wir letzten Endes sind: Wir erfahren in uns den Willen. Er ist das Ding an sich und damit nicht nur die Triebfeder allen Handelns von Mensch und Tier, sondern auch die selbst grundlose Ursache hinter den Naturgesetzen, z.B. den physikalischen Gesetzen. Die Welt ist letztlich blinder, vernunftloser Wille (vgl. Triebtheorie). Schopenhauer ist somit der klassische Philosoph und Hauptvertreter des metaphysischen Voluntarismus.

Doch die Welt ist nicht nur Wille, sondern erscheint auch als Vorstellung. Sie ist die durch Raum und Zeit sowie Kausalität, die den a priori gegebenen Erkenntnismodus von uns Verstandeswesen bilden, individuierte und verknüpfte Erscheinung des einen Willens. „Die Welt ist meine Vorstellung“ ist der erste Hauptsatz seiner Philosophie. Was uns als Welt erscheint, ist nur für uns, nicht an sich. Es gibt für Schopenhauer nichts Beobachtetes ohne Beobachter, kein Objekt ohne ein Subjekt. Die Welt, als Vorstellung betrachtet, zerfällt in Subjekte und Objekte, die sowohl untrennbar als auch radikal voneinander verschieden, jedoch letzten Endes beide nur Erscheinungen des Willens sind. Dieser ist nach Schopenhauer das Wesen der Welt, das sich, in Subjekt und Objekt erscheinend, gleichsam selbst betrachtet.

Die Welt als Wille

Der Vorstellungswelt liegt der Wille zugrunde, den Schopenhauer als grund- und ziellosen blinden Drang versteht. Er stuft den Willen nach den Gegebenheiten seines Wirkens ab, spricht von Ursachen, wenn die Wirkung ihnen gemäß ist, wie z. B. beim elastischen Stoß, von Reizen, wenn die Wirkung ein Energiepotential entlädt, und von Motiven, wenn die Wirkung als Umsetzung bestimmter Absichten berechnet wurde.

„Ich nenne nämlich Ursach, im engsten Sinne des Worts, denjenigen Zustand der Materie, der, indem er einen andern mit Nothwendigkeit herbeiführt, selbst eine ebenso große Veränderung erleidet, wie die ist, welche er verursacht […] Ich nenne dagegen Reiz diejenige Ursach, die selbst keine ihr angemessene Gegenwirkung erleidet […] Der Reiz hält das Mittel, macht den Uebergang zwischen dem Motiv, welches die durch das Erkennen hindurchgegangene Kausalität ist, und der Ursach im engsten Sinn.“

– Schopenhauer[3]

In diesen Formen also bestimmt der Wille alle Vorgänge der organischen und anorganischen Natur. Er objektiviert sich in der Erscheinungswelt als Wille zum Leben und zur Fortpflanzung. Diese Lehre vom „Primat des Willens“ bildet die zentrale Idee der schopenhauerschen Philosophie, sie hatte weitreichenden Einfluss und begründet die Aktualität von Schopenhauers Werk.

Willensfreiheit kennt Schopenhauer, der sich wiederholt mit unterschiedlichem Resultat mit Augustinus aueinandersetzte, nur gemäß seiner berühmt gewordenen These: „Der Mensch kann zwar tun, was er will, aber er kann nicht wollen, was er will.“ Jeglichem Handeln liegt immer und stets der Wille, das heißt das Wollen zu Grunde. In der streng kausal geordneten empirischen Welt, der Welt der Vorstellung, ist kein Platz für einen ohne rein-empirische Ursache handelnden Menschen, und zwar nicht nur in dem Sinne, dass dies unserer Denkweise widerspräche, sondern in dem tieferen Sinne, dass der Wille sich in allen seinen Teilen gemäß dem Gesetz der Kausalität manifestiert.

Im Gegensatz zu Berkeley sieht Schopenhauer in der Kausalität kein bloßes gedankliches Konzept, sondern den Willen selbst, welchen zu deuten das Werk des Verstandes ist. Nichts anderes ist der Sinn der Aussage, dass die Welt Wille sei. Frei ist der Wille nur insofern, als ihm nichts vorschreibt zu sein, was er ist (d.h., dass die Naturgesetze zwar alles bestimmen, was passiert, selbst aber durch kein Gesetz so sind, wie sie sind). Diese Freiheit hat der so verstandene Wille demnach nur vor seiner Manifestation, welche selbst nichts weiter als sein wirksam gewordener Ausdruck ist. Im Falle des Menschen ist dessen wirkendes Wollen durch seinen Charakter bestimmt, welcher willkürlich ist, also aus keinem tieferen Grund existiert. Nur diesem Charakter gemäß kann einer wollen.

Dennoch spricht Schopenhauer von einer intelligiblen Willensfreiheit: Wenn das Subjekt den zugrunde liegenden Willen erkennt, kann es ihn in bestimmten Momenten der Kontemplation, beispielsweise durch intensiven Kunstgenuss, verneinen. Dies bezeichnet Schopenhauer als Zustand der Melancholie. *

Eu estou tão perdida que eu não sei o que falar, nem o que pensar, o que fazer, o que escrever… Na verdade, nem mesmo sei dizer como me sinto. Abandonei a aula de Estética no meio depois do fatídico telefonema. Não dava para continuar ouvindo a professora a falar de  Wille zur macht nem se eu fosse muito forte. Peguei minhas coisas, saí e sentei sozinha num banco do corredor, a chorar. Não conseguia enxergar os letreiros dos ônibus que se embassavam todos em amarelo e azul. Minha cabeça rodou para resolver questões práticas, não chorar na rua, não me colocar (tão) vulnerável em público.

Hoje troquei olhares significativos com um colega de classe, eu queria dizer a ele algo, fazer uma piada sobre outra colega, ao mesmo tempo, ele quis falar comigo e fez sinal de depois. Ele me entende pelos olhares, com tão pouco tempo de convivência.

Me disseram que ela não sofreu. Nunca na minha vida eu fui a um enterro, eu não sei como é. Eu nunca usei luto. Adiei a viagem que preciso fazer porque eu preciso respirar dessa cidade. Ainda vou porque preciso porque longe, minha mente já está, apesar de alerta.

Eu preciso de muito agora mas não em casa, não quero pena. Também não sei o que quero, quero calor sem forçar barra. Quero procurar o calor, ainda que seja no frio de São Paulo. Quero ser outra pessoa por quatro dias, viver outra vida por quatro dias, estudar e escrever.

Eu amo Nietszche. Ele é um gênio mas hoje, hoje o dia é de Schopenhauer.

* trechos do Wikipedia sobre algumas coisas da filosofia de Schopenhauer


Kein Märchen

O que a Disney deixou de fora é que, quando crescemos, eventualmente – eventualmente não, SEMPRE, temos que lidar com a falta do “e foram felizes para sempre”. Eu sei que o Walt Disney estava tentando suavizar as coisas para nós, afinal, se ele nos vendesse em película as versões de fato dos irmãos Grimm, seríamos todos um pouco mais traumatizados e fucked up do que já somos. A intenção foi boa mas deu errado.

O maior êxito dos filmes de Disnety fora deixar todo bando de mulheres com uma inveja tremenda de princesas esperando um (algum) príncipe encantado no cavalo branco e rejeitando todos os “sapos” do meio do caminho. Quem mandou? Ele não disse que para cada uma haveria de ter um príncipe encantado num cavalo branco. Ninguém é encantado, somente pessoas muito ricas possuem cavalos e ainda mais brancos!

Ninguém nos avisou que a vida real é o antes do felizes para sempre. É ser empregada  e vestir farrapos, é a solidão, é a maldade alheia, é um gato deixando patadas de sujeira enquanto limpamos a casa, é um vaso se derramando com a casa já limpa.

E não vai ter fada pra ajudar a se vestir melhor e não vai ter príncipe pra fazer alpinismo social e não vai ter lenhador pra dizer que a madrasta quer tua morte mas que resolveu te poupar e principalmente, que não vai ter amor que é eterno. Nem que você durma cem anos esperando por ele. Ele não vem. E só o que te resta é juntar os trapos e limpar a sujeira (da sua cabeça).

Não tem nem o beijo do despertar.

Leben ist kein Märchen.


Die Wiederholung

” A namorada sempre fora descrita como linda só pelos outros – ele era a primeira pessoa a quem eu próprio apliquei esta palavra. Nunca falei com ele além de um cumprimento, pedido e agradecimento; ele não conversava com os fregueses; só falava o estritamente necessário. A beleza de sua aparência, no entanto, provinha menos de sua figura do que de um constante estar atento, de uma amável vigilância. Nunca era preciso chamá-lo ou mesmo só levantar o braço: parado no recanto mais afastado do salão ou do jardim, onde era o seu lugar nos momentos de folga, e aparentemente sonhando, com o pensamento longe dali, dominava todo o ambiente com a vista e acompanhava a mais leve expressão do rosto antecipando-se -lhe até, era o retrato “atencioso” de uma maneira diferente do retrato ideal pintado nos livros que ensinam boas maneiras.

(…)

Durante o dia, a sós no quarto ou ao ar livre, eu pensava mais no garçom do que em meus pais ou na namorada, e agora sei que isso era uma maneira de amar. Não me sentia atraído por ele, mas, à sua proximidade, no dia de sua folga, eu sentia falta dele. Quando finalmente reaparecia, sua vestimenta preta e branca dava vida aos espaços vazios, e passei então a ter um senso para as cores. Talvez essa afeição também fosse suscitada pela distância permanente que ele guardava, não só quando estava em serviço. Um dia encontrei-o à paisana, na lanchonete da parada de ônibus, ele próprio agora no papel de freguês. Não havia diferença entre o garçom da hospedaria e o jovem de terno cinza, cm uma capa de chuva sobre o braço, o pé descansando sobre a barra de apoio, mastigando vagarosamente sua lingüiça, os olhos postos sobre os ônibus em movimento. E talvez essa distância, associada à gentileza e à harmonia produzisse aquela beleza que, abalando o observador, adquiria força de exemplo. Hoje ainda, quando me encontro num dilema, fico pensando como agiria o garçom da Wochein; em geral, isso de pouco adianta, mas pelo menos faz voltar a sua imagem e, naquele momento, pelo menos consigo me acalmar.”

HANDKE, Peter. A Repetição; tradução Betty M. Kunz. – Rio de Janeiro: Rocco, 1988.

Dá pra entender por que o Peter Handke e por que o meu projeto de mestrado vai tratar de, pelo menos, três livros dele. Isso porque eu nem comecei a falar da metalinguagem ainda. Hoje me deparei com esse trecho. Mais uma das maneiras de amar, delicada e gentil, sem que a troca seja necessária. Só a lembrança.


Death in Venice

Obrigada, mesmo.


Wo?

Mein Zimmer ist Wunderland.

von drei Uhr morgens

aber gibt es kein Leben

nur mich

Ich bin der einzige

und wiegt

Ich kann nicht aufgeteilt

in dir.

Wo?


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